NABU Gruppe Fellbach
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Pflege der Steppenheide Oktober 2014

Bereits am Freitag, 17. Oktober 2014 trafen sich drei 'NABU-Maschinenarbeiter' mit zwei Mitarbeitern des städtischen Bauhofs, um den Bewuchs mit Mähbalken und Freischneider abzuschneiden. Dabei verschonten wir gezielt zwei Stellen, an denen wenige Fransenenziane noch blühten. Ein Bauwagen der Stadt Fellbach war bereits mit Rechen, Heugabeln, Biergarnituren und Getränken bereitgestellt. Die Stadt Fellbach lieh uns auch einen LKW mit Kipper zur Abfuhr des Schnittgutes.

Freitag nachmittags fällten wir noch eine Linde und weitere Gehölze, damit das Südhangklima dieses Lebensraumes noch sonniger und trockener wird. Bis zur Dämmerung war ein Großteil für den folgenden Samstag vorbereitet. Da unser Mäher noch in Reparatur war und das Ersatzgerät nur mäßige Schnittleistung brachte, war der zur Verfügung gestellte städtische Balkenmäher recht nützlich. Allerdings mussten wir auch Samstag vormittags ab 9 Uhr noch ein Drittel der Fläche mit den Maschinen fertigmähen, damit später gefahrlos mit Rechen und Gabel weitergearbeitet werden konnte.

Nachmittags trafen gegen 14 Uhr etwa 30 bis 40 Helfer des Rotary Club Stuttgart-Remstal ein, die in die Pflegemaßnahme eingewiesen wurden. Einige rückten anschließend dem Gehölz zu Leibe, das die Fläche im Laufe der Jahre zurückerobert hatte. Andere bewegten sich mit den Rechen in kleineren Trupps über die langestreckte Fläche bei sonnig warmem Wetter. Zahlreiche Kinder und auch Jugendliche waren dabei, die ein großes Interesse und gute Kenntnisse vom Naturschutz zeigten.

Mit von der Partie waren Regierungspräsident Johannes Schmalzl sowie Albrecht Rittmann, Papstpräsident des Rotary Club Stuttgart-Remstal, der gemeinsam mit dem NABU-Fellbach eine Patenschaftsurkunde für den vorderen Kappelberg überreicht bekam. Es bleibt abzuwarten, ob dort tatsächlich ein Nachweis der Schlingnatter gelingt und ob das Gelände eines Tages als Naturschutzgebiet ausgewiesen werden kann.

Das abschließende Vesper um 16:30 Uhr mit Zwiebelkuchen und Hefezopf ließen wir uns gerne schmecken und fanden genügend Zeit für anregende Gespräche. Michael Käfer von der Fellbacher Zeitung berichtete am darauf folgenden Montag: "Zwischen Kartäusernelke und Freischneider" sogar mit einem großen Pressefoto. Für kommendes Jahr wollen wir mit noch mehr NABU-Personal aufgestellt sein und freuen uns über weitere Helfer, die frühzeitig in die Vorbereitung einsteigen.

 

Bilder von einer Begehung am 29.08.2014 von Werner Rathgeb:


Bild 1: Steppenheide Ende August 2014
Bild 2: Kartäuser-Nelke Ende August Steppenheide
Bild 3: Schatten und aufkommender Brombeerbewuchs stören

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