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Hintergundinformationen zu den Wanderfalken

Stichworte Wanderfalke

Hintergrund zu den Fellbacher Wanderfalken

  • Seit 2006 hält sich ein Terzel (männlicher Wanderfalke) in Fellbach in der Ringstraße auf und hat das hohe Gebäude von Thyssen-Krupp Schulte als ?Basis? gewählt und hatte seinen regelmäßigen Schlafplatz auf einem Fenstersims an der Nordseite des Gebäudes
  • Im Februar 2007 wurde erstmals auch ein Weibchen gesichtet und es wurde dem Paar eine Nestbox auf dem Gebäude angeboten, es kam allerdings zu keiner Brut.
  • Im Frühjahr 2008 gesellte sich ein beringtes Weibchen zum Terzel und ab März konnte Brutaktivität in der mittlerweile angenommenen Nestbox beoabchtet werden. Mitte April schlüpfte ? wie sich später herausstellte ? ein Jungtier, das erfolgreich großgezogen wurde und das am 7. Mai beringt werden konnte. Kurz darauf unternahm das als Weibchen identfizierte Jungtier seine ersten Flugversuche und konnte noch mehrere Wochen lang beobachtet werden
  • Im Januar 2009 wurde wieder ein Weibchen beim Terzel gesehen und es gelang, ihren Ring abzulesen. Dadurch wissen wir, dass es dasselbe Weibchen wie in 2008 ist und konnten auch feststellen, dass es in München beringt wurde
  • Bei der Führung Mitte März wurde vom Verhalten der Wanderfalken her vermutet, dass sie bereits auf Eiern sitzen. Am 16. April wurde dieser Verdacht bestätigt, da das Weibchen beim Füttern von mindestens zwei nur wenige Tage alten Küken beobachtet wurde.

 

Aktuelle Informationen über die Wanderfalkenfamilie finden Sie immer ...hier!

 


Bestandszahlen (Infos aus dem Jahresbericht 2008 von der Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz)

 

  • Seit September 2008 ist der Wanderfalke in Deutschland nicht mehr auf der ?Roten Liste? geführt, da die Bestände in den letzten Jahrzehnten insgesamt stark angestiegen sind
  • Ende Oktober 2008 waren für Baden-Württemberg 242 Wanderfalkenpaare gemeldet, 40 weniger als in 2007
  • Im Rems-Murr-Kreis gab es 2008 zwischen 1 und 5 Revierpaare (zum Vergleich: LK Esslingen 11 ? 15, Kreis Ludwigsburg 6 ? 10, Reutlingen > 16)
  • 2008 sind 357 Jungfalken ausgeflogen, was auch deutlich weniger als 2007 ist, wo es noch 424 waren
  • Im Rems-Murr-Kreis und im Kreis Ludwigsburg sind 2008 maximal 5 Jungfalken ausgeflogen (im Jahr 2007 war es ein Jungvogel in WN, der erste überhaupt!), im LK Esslingen und in Reutlingen waren es 20 oder mehr

 


Gefährdungen

 

  • In der Vergangenheit DDT durch dessen Aufnahme über die Nahrung die Eischalen nicht fest genug waren und oft beim Bebrüten kaputtgegangen sind
  • Illegale Aushorstungen, um junge Falken für die Falknerei oder auch den Verkauf in die arabischen Staaten zu bekommen
  • Abschüsse/Vergiftungen durch Taubenzüchter (großes Problem in Teilen von England)
  • Konflikte mit Kletterern, die keine Rücksicht auf Brutfelsen nehmen

 


Interessant zu wissen

 

Im Englischen wurden Wanderfalken außer "Peregrine Falcon" früher auch "Duck Hawk" genannt, da die Weibchen durchaus in der Lage sind, eine Ente zu erlegen! Hier ist ein passendes Beweisfoto, das vor einigen Jahren in Toronto, Kanada aufgenommen wurde. Es zeigt das Wanderfalkenweibchen "Ranger" mit einer erlegten Ente:

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